Halloween – Die Nacht des Grauens

Es ist Mittwoch Abend der 31. Oktober 2018. Die Dunkelheit tritt ein. Die Straßen werden schwarz und an jeder Ecke funkeln die ausgehöhlten Kürbisse und beleuchteten Skelette. Man sieht bereits aus der Ferne düstere Gestalten. Es sind die Kinder, die das amerikanische Fest auch im Backesfeld feiern wollen und verkleidet durch die Gegend laufen. An allen Häusern, vor denen ein Kürbis leuchtet bleiben sie stehen und klingeln. Nachdem die Tür aufgeht werden die Bewohner mit dem Spruch „Süßes oder Saures“ begrüßt und die Kinder hoffen darauf, etwas Süßes zu bekommen.

Doch an diesem Abend schleichen noch andere Gestalten durch die Straßen. Es sind halbstarke und vermummte Jugendliche, die an verschiedenen Stellen beobachtet werden. Doch ist das an Halloween nicht normal? Nein – diese sind nicht auf Süßes, sondern auf einen sauren Schrecken aus.

Am Tag nach Halloween, sobald die ersten Sonnenstrahlen das Grauen vertreiben wird der Schrecken ersichtlich. Häuser wurden mit Eiern beworfen, mühevoll ausgeschnitzte Kürbisse liegen zerstört in der Gegend herum. Was nach dieser so harmonisch begonnenen Nacht bleibt ist die Frage: Warum?

Der Vorsitzende der IG Backesfeld Thorsten Rückert meldet sich hierzu zu Wort: „Wir finden es traurig, dass aus einer einst lustigen Nacht und einer in Deutschland neuen Tradition solche Ausmaße entstehen. Man kann feiern und den Kindern gönnen, an diesem Abend durch die Straßen zu ziehen. Es wäre nur schade, wenn man in den nächsten Jahren neben gruseligen Kürbislichtern auch das Blaulicht der Polizei durch die Straßen wandern sehe würde.“

Die IG Backesfeld wird sich in ihrer nächsten Vorstandssitzung mit diesem Thema befassen und hofft darauf, dass dieses Jahr das einzige saure Jahr bleiben wird und wir uns in den kommenden Jahren nur noch über Süßes freuen dürfen.

Die Täter seien gewarnt. Die Polizei hat bereits die Schäden aufgenommen.